16, part 1

Ich habe gesagt, dass ich wieder bloggen werde und es fällt mir weiterhin schwer.
Mir Monat für Monat vorzunehmen fühlt sich etwas sehr nach „Nachahmung“ an, aber ich mache es trotzdem.

Mein Januar war gut.

Nachdem ich mich am Jahresende noch darüber lustig gemacht habe, wie absurd es eigentlich ist, zu glauben, man könne ein Jahr frisch starten, als sei alles vorher wieder auf null gesetzt, als würden sich die Reserven an Kraft und Gesundheit und Geduld einfach so wieder füllen, wenn der Kalender wechselt, wie die HP-Balken beim Level-up.
Aber irgendwas hat funktioniert.
Die letzten Monate des letzten Jahres fühlten sich absolut und vollkommen zum Kotzen an.
Dieser Monat hatte dann doch etwas…frisches, neues.

Ich fühle mich wieder weicher, versöhnlicher. Ich habe mich Dingen gestellt, die sich noch sehr kurz zuvor als viel zu viel bemerkbar machten. Ich bin stärker und sicherer und glücklicher.
Ich bin vor allem wieder mehr bei mir. Das ist gut. Aber genau das ließ mich vor allem auch wieder andere Menschen hineinlassen, oft immer noch zögerlich, aber immerhin.

Ich würde gerne mehr darüber schreiben, wie stolz ich auf mein Kind bin, aber das möchte er lieber nicht so gerne. Dass ich es bin, muss reichen. Wir waren uns lange nicht so nahe wie jetzt und es fühlt sich so gut an.

Natürlich habe ich mir wieder etwas viel vorgenommen, ich habe nicht täglich geschrieben, und nur einmal so viel wie geplant, aber doch recht regelmäßig und das ist mehr als lange zuvor. Das trifft genau so auch auf andere Bereiche zu. Also plane ich es weiter, im nächsten Monat. Ich rede mir nicht ein, zu versagen, weil es nicht auf Anhieb 100% funktioniert. Der Fortschritt ist so viel wert.

Ich gebe mir große Mühe gut oder zumindest besser mit meinem Körper umzugehen und es gelingt mir nicht perfekt und nicht an allen Tagen, aber es gelingt. Ich wollte mehr lesen und habe damit irgendwie nicht wirklich angefangen. Das kommt noch. Das fühlt sich gut an: Geduld mit mir haben können.

Ich war endlich im KinoStar Wars: The Force Awakens, sehr glücklich.
Zuhause gab es so viele Serien. Ich konnte mich nur schwer mit mir selber auf irgendwas einigen. Ein bisschen hier, ein bisschen da.
Gehört habe ich ein paar Folgen This American Life, enttäuscht, dass ich mit der 2. Staffel Serial so gar nichts anfangen kann, dabei könnte ich Sarah Koenig den ganzen Tag zuhören. Wenig überraschend viel David Bowie, ein bisschen Suzanne Vega und dazwischen bunt gemischtes, altes Lieblingszeug, vielleicht bastele ich noch eine Playlist daraus. Noch so ein „Vorhaben“.

Ich habe einige davon im Februar, und ich freue mich darauf. In wenigen Tagen Lieblingsmenschen zu besuchen zum Beispiel. Und all das, was im Januar funktioniert hat, und all das, was noch fehlt. Und ja nicht am Gesamtzustand verzweifeln.

 

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