Adventsbloggerei

Ich sag euch was: ich bin genervt.
Mein Entwurfsordner ist voll, der mentale gleich noch viel voller, aber so sehr ich es auch versuche, ich schaffe es einfach nicht, die Entwürfe fertigzustellen, alles zu lang, zu viel noch zu durchdenken, hinzuzufügen.
Ich werde – ein bisschen in Anlehnung an Dinge NaBloPoMo – im Dezember einfach mal versuchen, gleich einem Adventskalender jeden Tag eine kleine Kleinigkeit zu Posten. Vielleicht nur ein Bild, ein bisschen Musik, einen Gedanken, vielleicht auch wieder etwas längeres.

Ich will schreiben, für mich, mir fehlt das, etwas fertiges zu haben. Vielleicht ist das eine kleine Brücke, und wenn nicht, dann versuche ich es nächstes Jahr eben wieder anders.
Mal wieder ein Experiment.

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Fragmente (II)

Ein flügellahmer Vogel.
eingesperrt in mir
Zeit tickt tickt tickt
zu langsam zu schnell zu gleich zugleich
Zeit verrinnt. versickert.

Mein Stift macht sich selbstständig
Buchstaben fließen heraus
Meine Gedanken ein Knäuel
aus roten Fäden
Ich suche eine Häkelnadel

(irgendwann 2009)

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„Was denn?“ Was denn! Gänsehaut, von Kopf bis Fuß, angenehm. Keine Abwehr, nur du, ich, keine Grenze. Lächeln.
Ganz kurz, Moment vorbei. Was denn? „Nichts, alles gut. Schön dass du hier bist.“

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