16, part 2

Ich weiß gar nicht, wie dieser Februar war. Die Positive Tendenz ist geblieben, es gibt immer wieder Momente, ich denen ich mich dabei erwischte wirklich glücklich zu sein. Die Sonne scheint täglich mehr und es gibt wenig, dass mir so gut tut. Ich bin so froh, zu wissen, was mir gut tut.
Aber natürlich läuft nicht alles glatt, krank ist doof, Kind krank ist doof und ein Problem, dass ich Anfang des Monats endlich für gelöst hielt, stellt sich als offenbar nicht so einfach lösbar heraus. Pläne lassen vermutlich erstmal nicht verwirklichen, Enttäuschung. Zwischendurch sucht sich dann doch Verzweiflung ihren Platz.
Anfang des Monats Lieblingsmenschen zu besuchen dagegen war so wunderbar. In der Vergangenheit bin ich oft in Stress geraten, wenn ich viel in wenige Tage quetschen wollte. Diesmal hat es einfach funktioniert und ich konnte so viel Herztanken.

Angefangen: Ein Bullet Journal, bisher bin ich sehr überrascht, wie gut das funktioniert.
Gelesen: Endlich Wir sind die Früchte des Zorns von Sabine Scholl, viele Fragmente, viele Frauenstimmen, kein Platz für Männer, die wenigen die Nebenbei mal erwähnt werden, bleiben Namenlos und finden nur in ihrem Bezug zu Frauen überhaupt Platz, sie sind Odettes Sohn oder Lilas Vater.
Mit dem Protagonisten von Wolfgang Herrndorfs In Plüschgewittern konnte ich so nur noch weniger anfangen und seine kaum versteckte Misogynie geht mir schon nach den ersten Seiten auf den Keks. Ich vermute fast, dass das im Laufe des Buches noch aufgelöst wird, aber meine Geduld hat nicht gereicht. Nach wenigen Kapiteln habe ich fürs erste aufgegeben. Dafür ist jetzt Zeit für eine Wiederholung von Stig Larssons Millennium-Trilogie, Ich habe also mit Verblendung wieder angefangen.
Gehört: Überraschend viel Love A, dabei habe ich mich bisher immer trotzig geweigert. Tja, Mist, jetzt haben sie mich wohl. Die Updates zur ersten Staffel Serial, das erste im ICE, on the edge of my seat. This American Life, wieder, besonders beeindruckt von 579- This Damn Mind.
Gesehen: Kim Novak badete nie im See von Genezareth, gelesen im letzten Jahr und als mir die Verfilmung vor die Füße fiel, konnte ich nicht widerstehen. Mir fehlte noch die dritte Folge der dritten Staffel Sherlock, ein guter Anlass diese nochmal komplett zu schauen, genau wie die beiden ersten Staffeln Veronica Mars. Jessica Jones beendet, Community wieder begonnen.

Ich will so weitermachen, Schritt für Schritt. Weiter vorsichtig sein mit mir und dem Körper und den Menschen. Den Balkon bepflanzen. Nicht aufgeben, und so.

#12von12 im Februar

Ich habe es ja noch nie geschafft, meine Bilder auch wirklich zu verbloggen und so blieben sie immer auf Instagram. Aber heute, mit nur etwas mehr als zwei Wochen Verspätung!. Alles neu und so. Also, was ich so zu den äh, 11 Bildern aus dem Februar zu erzählen
(ich weiß, dass die Links nicht funktionieren, aber ich kann es erst später reparieren )

Heute habe ich viel geschrieben und gebastelt und am Computer herumgefuhrwerkt, das eignet sich alles nicht so richtig für schöne Bilder.
Aber der ganze Alltag geschieht ja trotzdem drumherum. Und das schon vor Sieben.

(1)

A photo posted by miss leelah (@missleelah) on Feb 11, 2016 at 10:48pm PST

Das Kind hat beschlossen kein Schulbrot zu mögen und ist jetzt völlig begeistert von Rohkost und Dinkelsticks und so weiter. Dank den Überresten einer fiesen Erkältung gibt es dazu noch Tee. Gerade noch rechtzeitig trödelt es sich so durch die Tür.

 

(2)

Ewige Kaffeeliebe #12von12 (2)

A photo posted by miss leelah (@missleelah) on Feb 11, 2016 at 11:02pm PST

Danach ist erstmal Zeit für einen Kaffee, ganz in Ruhe, nicht hektisch heruntergekippt. Atmen.

(3)

Schreiben, Schreiben, Schreiben -heute mit Leih-Windows #12von12 (3)

A photo posted by miss leelah (@missleelah) on Feb 12, 2016 at 12:37am PST

Das könnte viele viele Stunden heute illustrieren. Schreiben, denken, umformulieren, suchen, nachschlagen, noch mehr denken.

(4)

A photo posted by miss leelah (@missleelah) on Feb 12, 2016 at 3:25am PST

Bandita hat heute schlechte Laune. Erst ist sie mit meiner Futterauswahl unzufrieden, dann ist meine Haltung zu unbequem um auf mir zu liegen und dann kraule ich auch noch zu halbherzig. Armes Tier!

(5)

Kind isst schneller, als ich fotografieren kann #12von12 (5)

A photo posted by miss leelah (@missleelah) on Feb 12, 2016 at 5:06am PST

Freitags kommt das Kind früher nach Hause und wie schon beim Frühstück, vergesse ich auch jetzt rechtzeitig abzudrücken. Immerhin einen Rest von seinem Mittagessen bekomme ich noch aufs Bild.

(6)

#12von12 (6)

A photo posted by miss leelah (@missleelah) on Feb 12, 2016 at 6:39am PST

Mittagessen, Pause, Hausaufgaben. Er mault kurz und arbeitet dann konzentriert und erklärt mir überraschend engagiert wörtliche Rede. Okay? Danach geht es nach draußen zu den Nachbarskindern und ich denke und tippe mich weiter durch den Nachmittag.

(7)

Nach gefühlten 100h hinterm Computer endlich duschen. So. Gut. #12von12 (7)

A photo posted by miss leelah (@missleelah) on Feb 12, 2016 at 10:07am PST

Irgendwann bin ich tatsächlich mit allem fertig und fühle mich unwohl und klebrig. Duschen hilft, wenn auch nur halb gegen die Müdigkeit.

(8)

Offenbar bin ich auch diesmal nicht schnell genug, denn das empörte Katzentier kommt mir ins Bad hinterher gelaufen um sich zu beschweren. Jaja, auch heute gibt es abends noch Futter. (Aber ihr Blick! <3)

(9)

Den Kresseigel bekam ich vor vielen Jahren von meiner Oma, in deren Fensterbank er stand, als ich ein Kind war. Diese Woche habe ich ihn aus dem Schrank befreit und Kresse gesät. Ich hatte vergessen, wie sehr ich die zartgrünen Keime mag und freue mich jedes Mal, wenn ich sie mit frischem Wasser besprühe.

(10)

So. Viel. Müde. #12von12

A photo posted by miss leelah (@missleelah) on Feb 12, 2016 at 1:55pm PST

Heute ist wirklich nicht viel mit Action, dafür bin ich ganz schön erschöpft. Ein bisschen Ruhe und ein bisschen Katzenkuscheln sollen helfen.

(11)

A photo posted by miss leelah (@missleelah) on Feb 12, 2016 at 2:06pm PST

Kaffee ist gar nicht meine einzige Liebe in der Tasse, abends brauche ich dringend noch meinen Tee❤

(12)
Das letzte Bild müsst ihr euch leider denken, dass es nur 11 waren habe ich tatsächlich erst am nächsten Tag bemerkt.

 

Viele, viele andere Bilder findet ihr auch diesmal bei Draußen nur Kännchen.

16, part 1

Ich habe gesagt, dass ich wieder bloggen werde und es fällt mir weiterhin schwer.
Mir Monat für Monat vorzunehmen fühlt sich etwas sehr nach „Nachahmung“ an, aber ich mache es trotzdem.

Mein Januar war gut.

Nachdem ich mich am Jahresende noch darüber lustig gemacht habe, wie absurd es eigentlich ist, zu glauben, man könne ein Jahr frisch starten, als sei alles vorher wieder auf null gesetzt, als würden sich die Reserven an Kraft und Gesundheit und Geduld einfach so wieder füllen, wenn der Kalender wechselt, wie die HP-Balken beim Level-up.
Aber irgendwas hat funktioniert.
Die letzten Monate des letzten Jahres fühlten sich absolut und vollkommen zum Kotzen an.
Dieser Monat hatte dann doch etwas…frisches, neues.

Ich fühle mich wieder weicher, versöhnlicher. Ich habe mich Dingen gestellt, die sich noch sehr kurz zuvor als viel zu viel bemerkbar machten. Ich bin stärker und sicherer und glücklicher.
Ich bin vor allem wieder mehr bei mir. Das ist gut. Aber genau das ließ mich vor allem auch wieder andere Menschen hineinlassen, oft immer noch zögerlich, aber immerhin.

Ich würde gerne mehr darüber schreiben, wie stolz ich auf mein Kind bin, aber das möchte er lieber nicht so gerne. Dass ich es bin, muss reichen. Wir waren uns lange nicht so nahe wie jetzt und es fühlt sich so gut an.

Natürlich habe ich mir wieder etwas viel vorgenommen, ich habe nicht täglich geschrieben, und nur einmal so viel wie geplant, aber doch recht regelmäßig und das ist mehr als lange zuvor. Das trifft genau so auch auf andere Bereiche zu. Also plane ich es weiter, im nächsten Monat. Ich rede mir nicht ein, zu versagen, weil es nicht auf Anhieb 100% funktioniert. Der Fortschritt ist so viel wert.

Ich gebe mir große Mühe gut oder zumindest besser mit meinem Körper umzugehen und es gelingt mir nicht perfekt und nicht an allen Tagen, aber es gelingt. Ich wollte mehr lesen und habe damit irgendwie nicht wirklich angefangen. Das kommt noch. Das fühlt sich gut an: Geduld mit mir haben können.

Ich war endlich im KinoStar Wars: The Force Awakens, sehr glücklich.
Zuhause gab es so viele Serien. Ich konnte mich nur schwer mit mir selber auf irgendwas einigen. Ein bisschen hier, ein bisschen da.
Gehört habe ich ein paar Folgen This American Life, enttäuscht, dass ich mit der 2. Staffel Serial so gar nichts anfangen kann, dabei könnte ich Sarah Koenig den ganzen Tag zuhören. Wenig überraschend viel David Bowie, ein bisschen Suzanne Vega und dazwischen bunt gemischtes, altes Lieblingszeug, vielleicht bastele ich noch eine Playlist daraus. Noch so ein „Vorhaben“.

Ich habe einige davon im Februar, und ich freue mich darauf. In wenigen Tagen Lieblingsmenschen zu besuchen zum Beispiel. Und all das, was im Januar funktioniert hat, und all das, was noch fehlt. Und ja nicht am Gesamtzustand verzweifeln.

 

Erinnerungsfetzen, vielleicht Trauer

Gute Erinnerungen, durcheinander, die ganze Zeit, nur kurz, ganz warm, auch wenn mir so kalt ist, seit gestern.
Das Klappern von Stricknadeln, Handcreme, in der grünen Dose, Kefir mit Strohhalm und Orangen in einer hässlichen Obstschale. Abendbrot auf dunklen Holzbrettchen, Teegläser mit Kräutertee.
Sofa und Sessel und Tisch, alles so ziemlich das Gegenteil meines Geschmacks, aber so sehr zuhause.
Wellensittiche, der Balkon mit Blick zum Spielplatz mit Sandkisten und Reifenschaukeln.
Einkaufen, ein Plus-Markt, der Schreibwarenhändler mit den schon beiseitegelegten Zeitschriften und Zeitungen, Nylon-Einkaufsnetze, TicTac orange und ein Spiel, ein Ritual. Ich renne ein Haus vor: „Bin schon da!“ und immer die Antwort: „Ich nicht!“.
Das Telefon mit Wählscheibe und einer Liste der wichtigsten Nummern, Menthol-Inhalierstifte, für eine freie Nase. Kölnisch Wasser. 4711.

Trinktütchen, auch orange, ganz unten im Schrank hinter der Tür, Milcheis in der untersten Schublade der Gefriertruhe und die „Schatztruhe“, eine sehr alte Lebkuchenblechkiste, immer gefüllt mit Überraschungseiern und Chips.
Fische. Zeitungen. Fußball und Musikantenstadl. Bläck Fööß, natürlich mit Tommy Engel.
Das weichste, kuscheligste Bett der Welt, mit 100 Kissen und einer Wärmflasche unter der Decke. Der Plattenspieler neben dem Bett, Peter Alexander.
Ein Barschrank, überquellend voll mit Lustigen Taschenbüchern. Mein Barbiehaus.
Keine Zentralheizung, Kachelöfen, immer Briketts im Keller.
Der lange, lange Nähtisch, Stecknadeln mit perlmuttfarbenen Köpfen, Maßbänder, Schneiderkreide.
Vor allem und immer: da sein können, hinkommen können, sein dürfen, wie ich eben bin, immer einfach richtig sein. Das ist das Gegenteil von selbstverständlich.
Das meiste ist längst nicht mehr da, die Wohnung nicht, ein Kind bin ich auch nicht mehr. Aber der Mensch hinter alledem, da Herz: immer da, auf einen Kaffee, ein Wort, ein Schokolädchen. Zu dem ich flüchten kann, wenn die anderen zu viel oder zu wenig sind.
Einfach da sein, da sitzen, plappern – das kann ich gut. Wenn ich zu viel Quatsch erzähle oder meine Witze zu schlecht werden: „Du bes en Böngsche!“

Zu viele Bilder und Gedanken, viel zu wenig Worte.
Ganz viel Liebe und Dankbarkeit.
Aber niemand wird mir je wieder „Schick dich!“ zum Abschied hinterherrufen. Ich weiß noch nicht, wie das gehen soll.

Bloggen, ich versuche das noch mal

Eigentlich war das alles wieder ganz schön anders gedacht.
Eigentlich wollte ich den November, mal wieder, zum viel mehr bloggen benutzen.
Eigentlich meinte ich das mit dem „mal raus müssen“ aus dem Alltag und dem allem anders, als fast eine Woche im Kinderkrankenhaus zu verbringen.
Eigentlich ist das alles gar nicht so wichtig.
Denn die Ausrede, dass der November ja jetzt auch schon fast eine Woche alt ist und es so ja gar keinen Zweck mehr hat… die ist doch nur eine Ausrede. Ich mache mir nichts vor, täglich zu bloggen, wie ich mir nun schon zweimal vorgenommen hatte, wird wohl auch in diesem Jahr nicht funktionieren. Aber hier überhaupt wieder schreiben, das will ich. Und täglich will ich zumindest wieder als Ziel anpeilen, tief stapeln nutzt ja auch nicht. Ideen habe ich einige, Motivation auch, mehr Zeit sonst auch nicht wirklich, jetzt fehlt nur noch wirklich etwas draus zu machen.
Vermutlich werde ich hier ein wenig aufräumen und neu sortieren, das Blog fühlt sich längst nicht mehr zuhause an und ich hatte zwischenzeitlich überlegt mal wieder ganz woanders von vorne zu beginnen. Aber vielleicht lebe ich mich auch bald wieder ein.
Und wenn nicht, ist das wohl auch eine Erkenntnis, aus der ich etwas machen kann.
Ich fange dann mal an.

14, from a distance

14 war vor allem Distanz. Rückblicken aus der Distanz, verstehen. Zu wenig Zeit mit Menschen, weil sie weit weg sind, räumlich oder emotional oder eben gerade nur mit dem Kopf nicht ganz hier. Das ist okay. Aber das geht so nicht weiter.
Ich war zu oft alleine und zu oft fehlte die Kraft, um nicht alleine zu sein.
Wir – das Kind und ich, aber immer wieder das Kind – brauchten viel Ruhe, viel Rückzug und das war oft schwer mit meiner Sehnsucht in Einklang zu bringen.

Ich habe nie so wenig gearbeitet wie in diesem Jahr und gleichzeitig so viel, so unglaublich viel.
Da war das rückwirkende Verstehen. Da war das Trauma, mit dessen Gewicht ich nicht gerechnet hätte, das plötzlich aufsprang, der Verlust von Hoffnung, von mehr als einer Idee, von Wunschbildern, die das Jahr nicht überleben konnten. Nicht sollten, nicht durften. Manchmal müssen Abschiede sein, damit da Platz ist für mehr, right? Neue Informationen, die Erleichterung und Trauer zugleich sind. Eine neue Chance, ein Ansatzpunkt, weitermachen.

Mehr denn je wissen, wo ich nicht hingehöre. Mehr denn je wissen, was ich brauche. Das hilft gegen die Angst vor Veränderung, aber es macht den Schmerz, dass sie nötig ist, nicht unbedingt geringer.
Ich habe viel geschmerzt in diesem Jahr, vielleicht zum Teil auch, weil endlich Raum dafür war. Raum in dem ich nicht mehr nur überleben musste. Aber ich habe auch so viel geplant, Wege freigetrampelt, Berge abgetragen, Möglichkeiten entdeckt und ich weiß genau, ganz genau was und wohin ich will. Nur das wie, an dem bastele ich noch. Noch.

Was auch da war: Sich verändernde Beziehungen. Menschen, die ich vor 1 Jahr vielleicht noch nicht Freund_innen genannt hätte. Menschen, zu denen ich nach Hause kommen kann. Menschen, die – trotz allem, mit allem, mein Zuhause bleiben, auch wenn das nicht unser bestes oder engstes Jahr war. Menschen, die das nicht mehr sein können, trotz allem, mit allem. Das wunderbare, chaotische <3-Team bei herzteile. Viele, die ich gar nicht oder kaum gesehen oder nur gesprochen habe, und die trotzdem wichtig sind, bleiben, immer. Und ein Mensch, der sich immer immer richtig anfühlt, dessen Anwesenheit wie ein Ladegerät ist. Sicherheit, wenigstens hier. Immer noch neu und überraschend, dieses Gefühl, aber 100% da. Richtig.

Aber auch dieses Jahr kam es doch wieder: das Kämpfen, das mit aller Kraft über Wasser halten. Mich, aber vor allem auch das Kind. Wenn ich mir für dieses Jahr etwas wünschen darf, dann freies Schwimmen. Gerne mit Anstrengung, gerne eine längere Distanz. Aber vorwärts, mit Ziel, mit Ausblick, ohne Strampeln, ohne Wasser in Mund und Nase, ohne Schreckstarre. Let’s swim, 15! Let’s do that!

Jahresendblogfragedings 13

Zugenommen oder abgenommen?
Zu.

Haare länger oder kürzer?
Langsam länger. Noch bin ich nicht sicher, wo das hinführt.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Keine Veränderungen.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Ein bisschen mehr.  Aber es ist schwer.

Mehr bewegt oder weniger?
Manchmal gar nicht, manchmal sehr viel.

Der hirnrissigste Plan?
Das ewige Dinge-alleine-schaffen-wollen.

Die gefährlichste Unternehmung?
Schulentscheidungen. So viel Angst etwas falsch zu machen.

Der beste Sex?
Verliebt.

Die teuerste Anschaffung?
Keine Anschaffung. Ein Umzug.
(Und Fernbeziehungen. Tja.)

Das leckerste Essen?
Nachos and Cheese im Bett. Chinakohlsalat. Currys, Chili, alles mit❤.

Das beeindruckendste Buch?
Ich habe es vergessen. WIE KANN ICH DAS VERGESSEN?!

Der ergreifendste Film?
Noch mal Stand by me gesehen, wenn wir bei ergreifend sind. Ich mochte Frances Ha.

Die beste CD?
Catatonias Intenational Velvet schaffte es dank Maike zurück in meine physische CD-Sammlung. Ansonsten hat dieses Jahr keine eigene Platte. Blausicht von Gerard mag ich, oder Beyonce 

Das schönste Konzert?
Das Maeckes Gitarrenkonzert im Zimmermanns. Sehr intim, persönlich, besonders.
Der überaus sympatische Gerard im Studio 672.

Die meiste Zeit verbracht mit…?
…viel kämpfen, anfangen, durchhalten in der ersten Hälfte.
…weitermachen, durchatmen, ankommen in der Zweiten.

Die schönste Zeit verbracht damit…?
… keine Angst zu haben
… Eis zu essen (das beste Eis, aber viel wichtiger: die besten Menschen.)
…mit Lieblingsmenschen durch Wien, Berlin, den Urwald laufen.

Vorherrschende(s) Gefühle 2013?
Überforderung, Wut, Hoffnung

2013 zum ersten Mal getan?
Mit dem Kind verreist.
(und noch etwas. Aber: pssst!)
Eine Session auf dem Barcamp Frauen angeboten.

2013 nach langer Zeit wieder getan?
Ich bin laufen gegangen! Freiwillig! Und ich hatte Spaß!

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Das tollste Kind hatte ein absolutes Höllenjahr. Das war kaum bis nur sehr schwer auszuhalten.
Der Umzug war absolut chaotisch, langwierig und von Pech begleitet.
Die große Angst um einen Herzmenschen.

Die wichtigste Sache, von der Dich jemanden überzeugen wollte?
Es ist nicht meine Schuld. Es ist nicht meine Schuld.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Zuneigung. Echt und ungefiltert.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Vielleicht nicht der Schönste, aber der Folgenreichste, sinngemäß: „Ich würde ja auch mit dir kuscheln wollen.“

2012 war mit einem Wort…?
Achterbahn.