Leserinnen_Lobpreisung

Beim Durchforsten meines Feedreaders fiel mir ein Text über den Reader-Appreciation Day bei Journelle ins Auge. Was eine schöne Idee.

Readers Appreciation Day 2013

Readers Appreciation Day 2013

Leserinnen machen das Schreiben auch für mich noch wertvoller. Das Gefühl, dass das was ich ausdrücke, gelesen, vielleicht bedacht wird und am Ende wirklich bei jemandem ankommt, ist wunderbar.
Menschen fordern mich auf, das mal wieder zu tun und ich tue es: nur für sie.
Nein, natürlich nicht. Einen Text zu schreiben strukturiert Gedanken und hilft mir ungemein meinen Kopf ein bisschen klarer zu haben. Ich schreibe weiterhin auch viel, unfertiges, das nie jemand außer mir zu lesen bekommt.
Aber das Bloggen und gelesen werden hat positiven Einfluss auf mein Schreibverhalten: Ich verzeihe mir mehr. Mein Perfektionsdrang ist kleiner geworden. Ich mag das.
Und natürlich ist das auch meinem Leseverhalten geschuldet, zu wissen, es gibnt auch andere denen es so geht, und Leute, die Techniken oder Ideen ausprobieren u davon wegzuommen. Da sind “10 Sätze…” von Kopfkompass, das hübsche 1000 Zeichen-Blog: ich mag das.
Lieber einfach mal etwas schreiben, als ewig lang nach Perfektion zu streben. (Als ob man in Kürze nicht auch und erst recht Perfektion… ich verkürze. Ihr versteht)
Das bedeutet ja alles nicht, dass ich nicht doch eines Tages wieder 10seitiges produziere… aber ich warte nicht mehr, bis das denn endlich fertig oder auch nur angefangen ist. Und das sind Menschen schuld, die das lesen, was ich schreibe und auch die kurzen Gedanken annehmen und darauf reagieren. Ich würde mich ja über Reaktionen immer freuen. Ich hoffe, dass ich es bald auch selbst wieder schaffe, mehr zu kommentieren, hier hakt es eben doch noch das “ach, da muss ich ausholen und dann…” nein. Ich kann auch einfach mal nicht ausholen. Bestimmt.

Danke, dass du das hier liest. Das macht mich ein kleines Stück glücklicher.

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4 Gedanken zu „Leserinnen_Lobpreisung

  1. Pingback: 18. Januar: Reader Appreciation Day | -=daMax=-

    • Ach was. Wo käme ich denn dann hin? Im Text sind ja auch explizit Menschen, nicht Frauen* genannt. Ich mag Spiel mit Sprache und benutze Formen so, wie es mir gerade passend erscheint. In dem Fall war es das generische Femininum (wobei man das in der Überschrift auch als wandernden Unterstrich interpretieren könnte), manchmal sind es Gaps, Sternchen, was auch immer.
      Leser sind mitgemeint. Alle anderen, die hier lesen auch.

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